(Oberwiesenthal) Nachdem ein gutes halbes Jahr nach den Olympischen Spielen vergangen war, wurde es für Eric Frenzel Zeit für einen besonderen Termin. Dieser führte ihn in´s „Wiesenthaler K3“ an den Fichtelberg. In den 4 Jahren, seitdem das Museum besteht, hat sich eine Tradition mit den erfolgreichen Wintersportlern aus dem Erzgebirge gefestigt: werden Medaillen bei Großereignissen erkämpft, werden diese an der Ehrentafel im Museum verewigt. So durfte Eric seine 2 Gold- und die Bronzemedaille aus Südkorea symbolisch an die Wand kleben.  Damit zählt man unter seinem Namen jetzt insgesamt 18 x Edelmetall, darunter 6 von Olympischen Spielen – Rekord unter all den erfolgreichen Wintersportlern vergangener Jahre. 

Als Erinnerung an PyeongChang 2018, verlieh Eric dem Museum danach seine Akkreditierungen der Eröffnungs- und Abschlussfeier als besondere Ausstellungsexponate.
Doch nicht nur die haben es mit nach Deutschland geschafft. Aufgrund der freudigen Geschichte, dass Eric Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier sein durfte, trug er dabei zusätzlich eine Akkreditierung, die ihn dazu berechtigte. „Die hätte ich danach eigentlich wieder abgeben müssen. Ich wollte aber gern ein Andenken mit nach Hause nehmen – so hat es keiner gemerkt, als ich sie unter meiner Jacke versteckt und einfach mitgenommen habe.“ – erzählte Eric die witzige Anekdote dem Publikum, welches in der Ausstellung für diesen Anlass auf ihn gewartet hatte. 

Nicht nur für die Besucher war dieser Termin etwas besonderes, sondern auch für Eric. Er nimmt solche Termine in der Heimat sehr gerne wahr, um auch der Region etwas zurück geben zu können. „So haben auch andere die Möglichkeit, etwas davon zu sehen. Und auch für mich ist es eine schöne Sache später an diese Zeiten zurück zu blicken.“, so Eric.
Mit später soll aber im besten Falle erst nach den nächsten Olympischen Winterspielen 2022 in Peking gemeint sein – bis dahin war Eric sicher schon wieder zu Besuch um seine Punktesammlung weiter zu vergrößern.